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PERSEUS – Wolkental

Während ihr PERSEUS – Kristallmagie auf wattpad.com lesen könnt (2-3 Kapitel erscheinen pro Woche), beginnt für mich die Arbeit am zweiten Band der Serie. Der Arbeitstitel lautet PERSEUS – Wolkental.

Wie immer, wenn ich einen neuen Roman plane, weiß ich eigentlich, um was es darin geht. Ich kenne den Anfang, die wichtigsten Personen, den Handlungsbogen und den Schluss.

Aber das alles auf ca. 24 Kapitel aufzuteilen ist eine ganz andere Sache. Viele Handlungsstränge laufen zeitlich parallel an verschiedenen Orten ab. Welchen zuerst erzählen? Aus wessen Perspektive? Und passt das alles logisch überhaupt so zusammen, wie ich es mir vorstelle?

Manuskript in Scrivener (c) M. E. Rehor
Manuskript in Scrivener (c) M. E. Rehor

Bei Schreiben des ersten Romans der PERSEUS-Saga hat sich folgende Arbeitsweise bewährt, um all das im Griff zu behalten:
Die Planung und die Datenbank (Personen, Orte, Dinge, …) lege ich in Scrivener an. Außerdem erstelle ich dort eine Ordnerstruktur, die bereits die Romanteile und leere Textseiten für die Kapitel enthält (siehe Bild). So kann ich im selben Programm schreiben und laufend Änderungen an der Struktur vornehmen. Denn kein Roman entwickelt sich so, wie er anfangs gedacht war.

Wenn die erste Fassung des Manuskripts fertig ist, beginnt das Überarbeiten. Dafür benutze ich Papyrus Autor. Dessen Textfunktionen sind für Schriftsteller unentbehrlich (Duden Rechtschreib- und Grammatikprüfung, Stilanalyse, Überprüfung der Lesbarkeit).

Um euch über die Fortschritte auf dem Laufenden zu halten, habe ich zwei farbige Balken rechts neben dem Blog eingefügt. Grün zeigt die Veröffentlichung auf Wattpad.com an, Blau die Arbeit an der ersten Fassung des neuen Romans.

Wie immer bin ich selbst gespannt darauf, was am Ende dabei herauskommt. Jeder der dreizehn Romane, die ich bisher geschrieben habe, ist anders – und hoffentlich besser – geworden, als ich es erwartet hatte.

„PERSEUS – Wolkental“ soll wieder eine Länge von 60.000 Worten haben, das sind 240 Normseiten. In drei Monaten wird der Roman fertig sein. Drückt mir die Daumen, dass das klappt!

Science Fantasy

Science Fantasy nennt man ein Genre, bei dem sich Elemente der Science Fiction und der Fantasy im selben Roman vermischen.
Der englische Wikipedia-Artikel zählt dazu noch mehrere Unterkategorien auf, zum Beispiel „post-apocalypsis“, „planetary romance“, „sword and planet“ und Rollenspielwelten. Ihnen allen ist eigen, dass High Tech und Magie gleichermaßen wichtig sind.

Science Fantasy ist also für Leser, die nicht eingleisig denken.

Ich persönlich lese solche Romane gerne. Deshalb liebe ich es auch, sie zu schreiben:

In meiner Serie Macays Reisen liegt der Schwerpunkt bei der Fantasy, aber es kommen Science Fiction-Elemente und im dritten Band auch Steampunk-Elemente dazu. Da jeweils drei Romane Macays Erlebnisse auf einem bestimmten Planeten schildern, wäre die treffendste Kategorie für die Serie vermutlich „planetary romance“.

Science Fantasy-Serie PERSEUS
Perseus (c) M. E. Rehor

Die PERSEUS-Saga legt den Schwerpunkt eher auf die Science Fiction. Da es im Perseus-Arm der Milchstraße jedoch auch Magie gibt (im Gegensatz zum Orion-Arm, in dem sich unser Sonnensystem befindet), spielt auch Fantasy eine wichtige Rolle.

Das 7. Buch der Magie und Sannall der Erneuerer sind ebenfalls kunterbunte Mischungen aus Fantasie und Wirklichkeit bzw. historischem Abenteuer und Steampunk.

In dem Wikipedia-Artikel wird der Höhepunkt der Science Fantasy dem Zeitraum von 1950-1966 zugeordnet. Es ist schön, dass nun diese spannende Mischung wieder populär wird! Aber mal ehrlich: War Science Fantasy je out?